Mach dein Training erfolgreich

Stell dir vor, du möchtest dir einen schönen Holzstuhl schreinern.

Da wirst du vermutlich nicht einfach so beginnen, um dann zu merken, dass dir die Hälfte an Materialen fehlt oder du keine Idee hast, wie du das Sägeblatt einspannst.
Viel wahrscheinlicher ist doch, dass du dir einen Bauplan erstellst und anschliessend überlegst, welche Materialen und Werkzeuge du dafür brauchst, um dann alles Notwendige zu besorgen und dich mit den Werkzeugen vertraut zu machen

werkzeuge

Genauso müssen wir vorgehen, wenn wir wir unseren Hunden etwas beibringen möchten. Egal, ob sie ein neues Verhalten lernen oder ein bestehendes, unerwünschtes Verhalten durch ein anderes ersetzen sollen.

Auch dafür brauchst du die richtigen Werkzeuge, ein klares Ziel und einen gut strukturierten Trainingsplan.

Natürlich sind mit diesen Werkzeugen nicht Hammer und Nagel oder sonstiges gemeint, das du aus dem Baumarkt kennst. Aber vielleicht hast du schon mal etwas von den folgenden  gelesen oder gehört:

  • Alternativverhalten
  • Aufmerksamkeitssignal
  • Belohnungsankündiger
  • Clicker bzw. Marker (Link)
  • Entspannungssignal (Link)
  • Geschirrgriff
  • Intermediäre Brücke (Link)
  • Isometrische Berührungen
  • Kooperationssignal
  • U-Turn

Dies alles sind Werkzeuge die aus der positiven Werkzeugkiste stammen und dir den Alltag mit deinem Hund erleichtern.

Und wie beim Möbelbau musst du dir diese Werkzeuge erst einmal beschaffen und lernen damit zu arbeiten. Denn erst wenn du diese fast im Schlaf anwenden kannst, werden sie dich im Training unterstützen.

Aber selbst wenn du sie meisterlich zu bedienen weisst, hast du neben dir noch einen Lehrling, der ebenso wie du, die richtige Anwendung lernen muss.

Denn was hilft es dir, wenn du zwar das richtige Signal anwendest, dein Hund aber keine Idee davon hat, was du von ihm möchtest.  Deshalb übe alle Signale und Verhalten mit ihm, bis er sie mindestens so gut kann wie du.

Dabei ist das Beherrschen dieser Werkzeuge umso wichtiger, je problematischer ein Verhalten für dich, deinen Hund oder die Umwelt ist.

Und erst wenn ihr beide damit umgehen könnt, kannst du beginnen, diese Werkzeuge auch anzuwenden und in immer schwierigeren Situationen zu nutzen. Aber solange ihr noch nicht soweit seid, vermeide Situationen, die ihr noch nicht schafft oder nutze Ablenkung oder sonstiges, das verhindert, dass dein Hund in ein unerwünschtes Verhalten fällt.

© 2019 –  Teamschule – Monika Oberli

Weiterführende Links

 

© 2019 –  Teamschule – Monika Oberli

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s