Gedankensplitter 2016

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Ganz oft erlebe ich es, dass Hundehalter mich fragen, ob sie ihren Hund nicht für ein unerwünschtes Verhalten bestärken, wenn sie ihn auf dem Weg zum richtigen Verhalten mit Belohnungen unterstützen.
Und dies obwohl sie häufig bereits die Erfahrung gemacht haben, dass sie mit Strafreizen wie Leinenrucks, Bedrängen bis hin zum Auf-den-Rückendrehen nichts verbessert haben. Im Gegenteil, ganz oft haben sie damit das Verhalten noch verschlimmert und die Beziehung negativ beeinflusst.
Aber GsD zeigen die meisten Hunde bereits in der ersten Stunde, dass die Angst völlig unbegründet ist 🙂

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Die Gefahren von vermeintlich schnellen Lösungen klar und deutlich beschrieben von Thomas Riepe
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1330876566931989&id=100000289768444

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Um zu Generalisiseren und zu verstehen, was der Mensch von ihm möchte, braucht der Hund viele Wiederholungen einer Aufgabe. Denn ob sein Mensch ihm das Kommando sitzend, liegend oder stehend gibt, Zuhause, auf dem Platz oder in der Stadt, in Begleitung anderer Hunde oder wenn sie alleine seid, macht für ihn einen riesen Unterschied.
Deshalb ändere die Anforderungen sobald du merkst, dass er den geübten Schritt einer Übung verstanden hat…ABER – mach die Schritte so klein wie möglich und ändere immer nur ein Kriterium auf einmal.
Wiederholst du einen gelernten Übungsschritt zu oft, ohne die Kriterien zu verändern, so wird der Hund annehmen, dass die Übung genau so auszusehen hat und wird nicht begreifen, weshalb du sie nun auf einmal verändert.
Erst wenn er erfahren hat, dass es egal ist, wie oder wo du stehst, ob du das Signal laut oder leise sagst, ob ihr in Begleitung seid oder ohne… kann er verstehen, dass das Wort „Komm einfach immer Komm“ bedeutet und seine Handlung damit verbinden

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Egal, ob der Hund dem Rückruf folgen, nicht an der Leine ziehen oder die Wurst am Boden liegen lassen soll…immer ist es es schöner, wenn er dies freudig und nicht aus Furcht vor irgendwelchen Strafen macht.

Genau passend dazu dieser Beitrag: Ohne Belohnung – ist NICHT!

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Es gibt so viele tolle Belohnungsmöglichkeiten. Machen wir sie uns doch zu Nutze.

Bedenke dabei: Es ist nicht der Mensch, der bestimmt was in diesem Moment die richtige Belohnung ist, sondern immer der Hund!
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Mit eurem eigenen Verhalten könnt ihr dazu beitragen, dass das entgegenkommende Team sich sicher fühlt und die Chance auf eine weitere gute Begegnung hat.
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Jedes erfolgreiche Training beginnt mit einem Ziel.

Aber nicht mit irgendeinem. Sondern einem das realistisch ist, dich motiviert und die SMART-Kriterien erfüllt. Mehr dazu in meinem Blogbeitrag: Setze dir SMARTE-Ziele

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Kein Hund muss sich von seinem Menschen auf den Rücken drehen lassen, damit er lernt, sich zu unterwerfen.

Und doch ist es in einigen Hundeschulen immer noch gängige Praxis, dies die Welpen-besitzer glauben zu machen – immer mit dem Hinweis, dies so lange zu tun, bis der Welpe sich nicht mehr wehrt. Oft noch vorgeführt durch den Trainer…ein für den Welpen meist wenig vertrauter Mensch.
Genau so kritisch sehe ich es, einen Welpen für die Abrufübungen vom Trainer festhalten zu lassen, wenn der Hund zeigt, dass er sich dabei nicht wohlfühlt.

Wie viele Hunde habe ich so schon erlebt, die anschliessend fremde Menschen im besten Fall nur doof fanden…

Einmal mehr: eine Übung macht nicht deshalb mehr Sinn, weil man es schon immer so gemacht hat, sondern nur, wenn es Lernbiologisch und aus dem Verhaltensrepertoire des Betroffenen erklärbar ist. Die oben genannten Übungen sind es definitiv nicht.

Deshalb, wehrt euch für eure Hunde, wenn etwas für euch keinen Sinn macht, egal, was der Trainer sagt.

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Eine typische Trainingsfalle
Du lobst (=Bestätigung) deinen Hund wenn er schön neben dir läuft, die Belohnung (=Verstärker) bekommt er aber vor deinem Bauch.
Du lobst, wenn dein Hund „Platz“ macht, das Leckerchen bekommt er aber im Aufstehen.
Du markerst deinen Hund dafür, dass er auf dein „Warten“ das Leckerchen nicht genommen hat, lässt aber zu, dass er es auf dein Lob nimmt.
Und passend dazu dieser Link: 7 fatale Fehler im Training

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…und wer sich dessen bedient, zeigt, dass er nicht gewillt ist, dem Hund eine gute und sichere Führung zu geben und an sich selber zu arbeiten, wenn etwas nicht klappt

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Auch wenn es möglich ist, ein Verhalten durch entsprechende Massnahmen zu unterbinden, das Bedürfnis danach löst sich deswegen nicht einfach in Luft auf. Und es wird sich irgendwann und irgendwo in anderer Form Luft verschaffen.

Bei einem Hund tritt es durch unerwünschtes Verhalten gegen Aussen (aggressives Verhalten, Unsicherheiten) in Erscheinung, beim anderen durch Krankheiten. Hyperaktivität oder Selbstverletzungen. Und kaum Jemand erkennt zu dem Zeitpunkt sofort den Zusammenhang.

Deshalb ist es immer besser, dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen, das seine Bedürfnisse befriedigt und kompatibel mit seinem Umfeld ist, statt das unerwünschte Verhalten durch Strafe zu unterdrücken.

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2 Gedanken zu “Gedankensplitter 2016

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