Bin ich ein guter Hundehalter?

 

Ein guter Hundebesitzer sieht seinen Hund als Lebewesen
und nicht als Roboter der immer nur funktionieren muss.

Einen guten Hundebesitzer erkennt man daran, dass..

  • er sich vor dem Kauf Gedanken macht, was ein Hund für ihn und seine Umwelt bedeutet
  • welche Rasse zu ihm passen würde und welche spezifischen Bedürfnisse diese hat
  • er sich aus Vernunftsgründen gegen eine gewünschte Rasse entscheidet, wenn er erkennt, dass er ihr nicht gerecht werden könnte
  • er die Signale seines Hundes kennt, sie beachtet und achtet
  • er für seinen Hund einsteht und ihm hilft, dort wo er es braucht
  • er für sein Tier ein Leben lang sorgen wird, egal ob jung und voller Temperament oder als Senior, bei dem alles etwas langsamer geht
  • er auch bei Krankheit und im Alter für sein Tier da ist
  • er sich bewusst ist, dass ein Hund nicht in wenigen Wochen erzogen ist, sondern dass man dafür Zeit, Geduld und das nötige Wissen braucht
  • er Freude daran hat, seinen Hund auszubilden und sich mit ihm zu beschäftigen und dies ein ganzes Hundeleben lang
  • er die Verantwortung dafür trägt, wie sein Hund sich entwickelt und ob dieser bei Anderen gerne gesehen oder gerade noch toleriert wird
  • er seinen Hund nicht zum reinen Befehlsempfänger degradiert sondern ihn auch eigene Lösungswege und Entscheidungen suchen lässt
  • er dort konsequent ist, wo es nötig ist, aber auch mal Fünfe Grad lassen kann, wo es nicht wichtig ist
  • er weiss, dass Konsequenz nicht heisst, laut oder streng mit seinem Hund umzugehen, sondern konsequent in seinem eigenen Handeln zu sein
  • er akzeptiert, dass er ein Lebewesen mit Kanten, Bedürfnissen und vielleicht auch ein paar Macken vor sich hat, die zu diesem gehören und die er akzeptiert und auch liebt
  • er das Verhalten seines Hundes einzuschätzen weiss und auch danach handelt
  • er seinen Hund auch dann liebt, wenn er sich nicht so entwickelt wie erhofft
  • er aus Rücksicht auf seinen Hund auf manche Dinge und Unternehmungen verzichtet
  • er dem bemitleidenswerten Blick seines Hundes widersteht, wenn es zu dessen Besten ist
  • er für dich Sicherheit und die Führung seines Hundes zuständig ist und er für seinen Hund einsteht, wenn dieser ihn braucht
  • er Rücksicht auf seine Mitmenschen und sein Umfeld nimmt
  • er sich Hilfe holt, dann wenn er oder sein Hund sie braucht
  • er seinem Hund Regeln und Leitplanken gibt, die er ihm fair vermittelt
  • er seinem Hund auch eigene Entscheidungen überlässt, dort wo es möglich ist
  • er nicht an seinen Plänen festhält, was er mal mit seinem Hund machen möchte, wenn er merkt, dass sein Hund keine Freunde daran hat
  • er seinen Hund einfach auch mal Hund sein lässt

„Ein guter Hundebesitzer ist man  dann, wenn man anfängt über sich selbst nachzudenken, wenn man versucht sich in seinen Hund hineinzuversetzen und ihm ausreichend Zeit zum Verstehen gibt. „

Und das aller Wichtigste, ein wirklich guter Hundebesitzer denkt nicht, dass sein Hund „doof“ ist, weil er vielleicht etwas nicht versteht, nein…er überlegt dann was er selbst falsch gemacht hat und wie er sich seinem Hund gegenüber klarer ausdrücken kann.“ (Zitat aus dem Internet)

© 2016 – Teamschule.ch – Monika Oberli

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