Setz dir SMARTE Ziele

Wer nicht weiss, wo die Reise hingehen soll, wird auch nie dort ankommen.

Dies gilt für Alles im Leben. Denn ohne Ziele weiss man weder was wichtig ist noch wo die Reise hingehen soll.

Jedes erfolgreiche Training beginnt mit einem Ziel

  • Ziele geben die Richtung vor
  • Ziele motivieren
  • Ziele schaffen Sicherheit
  • Ziele setzen Ideen und Energien frei
  • Ziele stärken das Selbstbewusstsein

Aber setz dir nicht irgendwelche Ziele sondern solche, die realistisch sind und die dich motivieren. Das gelingt am Besten, wenn sie die SMART-Kriterien erfüllen:

smart

Spezifisch – Formuliere klare und eindeutige Ziele

Nenne konkrete Ziele!

Ein Ziel soll so genau und positiv wie möglich formuliert sein: Was genau soll dein Hund nach dem Training können?

Also nicht
Mein Hund soll nicht mehr an der Leine ziehen

Sondern
Mein Hund läuft an Orten ohne Ablenkung an lockerer 3m Leine

Setz dir maximal 1 bis 2 Ziele

Viele Ziele gleichzeitig erreichen zu wollen, überfordert nicht nur deinen Hund sondern auch dich.

Halte dein Ziel schriftlich fest

Denn damit verpflichtest (und motivierst) du dich, dieses auch erreichen zu wollen.

Messbar – Bestimme die Erfolgskriterien

Mache dein Ziel greifbar!

Benenne die Kriterien, anhand derer du den Erfolg deines Trainings messen wirst. Das kann ein Mengengerüst sein, eine Zeitangabe oder ein anderes messbares Kriterium.

„Mein Hund läuft an Orten ohne Ablenkung 100 Meter an lockerer 3m Leine“

Attraktiv – Setze dir attraktive und akzeptierbare Ziele

Erfülle deine und nicht die Ziele und Wünsche anderer!

Du wirst das Ziel nur erreichen, wenn es deinen Bedürfnissen entspricht und auch zu dir und deinem Hund passt.

Realistisch – Stecke dir hohe aber erfüllbare Ziele

Zu ehrgeizige Ziele erhöhen die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns

Aber genauso wenig erfolgsversprechend sind Ziele, die keinen Ansporn bilden. Deshalb formuliere deine Ziele so realistisch aber auch attraktiv wie möglich.

Ist dein Hund heute nur abrufbar, wenn keine oder kaum Ablenkung vorhanden ist, dann ist es unrealistisch, dass er kommt, wenn er zu einem fremden Hund hin will.

Hier könnte euer nächstes Trainingsziel lauten, dass er auf dein Kommando umkehrt und zu dir kommt bevor er ein geworfenes aber bereits liegendes Spieli erreicht.

Terminiert – Gib dir einen festen Zeitrahmen vor

Wann willst du dein Ziel erreicht haben? Mache auch hier genaue Angaben. Setze den Zeitraum dabei nicht zu kurz.

Aber auch zu lange Zeitintervalle sind nicht gut. Denn diese senken die Motivation damit zu beginnen bzw. bei der Stange zu bleiben.

„Mein Hund läuft in einem Monat an Orten ohne grosse Ablenkung mindestens 100 Meter an lockerer Leine“

Überfordere euch nicht

Unterteile dein Ziel in viele weitere Zwischenschritte. Bei zu grossen Schritten wird sonst aus Motivation ganz schnell Überforderung und Frust.

Das folgende Ziel ist sehr weit gefasst:

„Mein Hund soll sich immer und überall auf mein Kommando hinsetzen und dort so lange sitzen bleiben, bis ich ihm das Freikommando gebe“.

Unterteilt in lauter kleine Teilschritte könnte dieses wie folgt aussehen:

  1. Mein Hund lernt, was das Kommando „Sitz“ heisst
  2. Mein Hund lernt, dass nach dem Sitz und der Belohnung immer ein Auflösungskommando kommt
  3. Mein Hund lernt, sich auf das Kommando an vielen unterschiedlichen Orten zu setzen
  4. Mein Hund lernt, sich bei ganz unterschiedlichen Ablenkungen hinzusetzen
  5. Mein Hund lernt, 2 Sekunden (3, 4, 10, 60… Sekunden) sitzen zu bleiben
  6. Mein Hund lernt, so lange sitzen zu bleiben, bis das Auflösekommando kommt
  7. Mein Hund lernt, auch dann sitzen zu bleiben, wenn ich mich bewege
  8. Mein Hund lernt, sitzen bleiben, wenn ich mich 2 Schritte entferne (3 4, 5…10… Schritte)
  9. Mein Hund lernt, sich auf mein Kommando möglichst schnell hinzusetzen
  10. Mein Hund lernt, auch dann sitzen zu bleiben, wenn ich einen Ball werfen
  11. Mein Hund lernt, auch dann sitzen zu bleiben, wenn ein anderer Hund abgerufen wird

Nimm den nächsten Schritt immer erst in Angriff, wenn ihr den vorherigen richtig gut könnt.

Diese Feinunterteilung ist nicht nur ein Garant dafür, dass du dein Ziel erreichst, sondern auch, dass du und dein Hund ganz viele Erfolgserlebnisse auf dem Weg zu Ziel habt.

Dies motiviert und stärkt!

 

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Passend zu diesem Thema gleich noch das folgende Video, welches SMART bildlich erklärt.

SMART – Einfach erklärt

© 2016 – Teamschule – Monika Oberli

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Ein Gedanke zu “Setz dir SMARTE Ziele

  1. Pingback: Gedankensplitter 2016 – TeamSchule – Mensch und Hund

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